Gestalttherapie

„Sich wieder mit Emotionen vertraut zu machen und zu lernen, sie zu umarmen, ist etwas Heilendes“

Fritz Perls

Die Gestalttherapie wurde bereits in den 1940er-Jahren von Fritz und Laura Perls in enger Mitarbeit von Paul Goodman entwickelt.

Jedem Menschen wohnt ein ureigenes Streben nach Selbsterkenntnis und Selbstentfaltung inne. Wie auch die Gesprächstherapie nach Carl Rogers wird in der Gestalttherapie davon ausgegangen, dass jeder über ausreichende Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt, sich selbst, seine Ängste und Konflikte zu verstehen und zu bewältigen

Was machst Du, wenn Du Hunger hast, Dir kalt ist oder müde bist? Da ist die Lösung meist ein automatischer Prozess. Du isst etwas, ziehst Dir etwas Wärmeres an oder legst Dich schlafen. Die "Gestalt" hast Du damit geschlossen.

 

Aktuelle Konflikte und Probleme - "offene Gestalten" - können in Zusammenhang mit tiefergehenden Ursachen stehen. Im Verlauf der Gestalttherapie werden mögliche Bezüge zu "alten" Ursachen hergestellt, um für das gegenwärtigen Problem eine Lösung zu finden.

 

Es wird versucht, die "offenen Gestalten" zu identifizieren und mit geeigneten Techniken zu schließen.

Darüber hinaus geht es auch darum, Ihren Emotionen (wieder) Raum zu geben. Zum Beispiel Trauer zuzulassen oder Wut auszuagieren.